Hilfe Götter in Weiß

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Hilfe Götter in Weiß

von ulla am Mi 1. Jul 2009, 22:18

Spätestens seit heute weiß ich, wie recht Franz Konz hat, wenn er von den geldgierigen, der Pharmaindustrie hörigen, wenn nicht sogar mörderischen Göttern in Weiß spricht. Hallo zusammen!
Montag wurde mein Mann, der Diabetiker ist, mit einem Herzinfarkt ins Klinikum FD. eingewiesen, bekam einen Herzkatheter mit dessen Hilfe s i e zwei Stants setzten. Schön und gut er kann wieder ohne Schmerzen atmen und sich bewegen. Nun ist aber der Blutzucker entgleist auf bis zu 600. Klar, man hat ihm wegen des Kontrastmittels ,das jodhaltigist, die Zuckermedikamente abgesetzt. S i e haben ihm heute weisgemacht er muß auf Insulin-Spritzen eingestellt werden.
Er hat diese Krankheit über 35 Jahre und immer gut im Griff auch ohne Spritzen. Der Nierenwert ( Kreatinin) sei grenzwertig und die Metformin Tabletten würden die Nieren zerstören, dann müsse er an die Dialyse.
Das Kreatinin ist schon 15 Jahre grenzwertig und er hat nie Beschwerden gehabt. Wie soll sich ein Patient, der von diesen Dingen keine Ahnung hat, gegen solche Machenschaften wehren??
Ich werde ihn nach Rücksprache mit dem Hausarzt morgen nach Hause holen. Auch wenn er kein Urköstler werden will, werden wir mit viel frischer Nahrung einiges richten können. Mich würde Eure Meinung zu diesem Thema sehr interessieren.
Liebe Grüße Ulla
ulla
 
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Re: Hilfe Götter in Weiß

von Mary Brickenkamp am Do 2. Jul 2009, 09:33

Liebe Ulla,

[quote="ulla"]Spätestens seit heute weiß ich, wie recht Franz Konz hat, wenn er von den geldgierigen, der Pharmaindustrie hörigen, wenn nicht sogar mörderischen Göttern in Weiß spricht.

Und die, welche menschlich in Ordnung sind, sind meist trotzdem von der Phamamediozin total überzeugt. Klar, sie werden im Studium halt hauptsächlich von Pharmakologen unterrichtet.... Gelernt ist eben gelernt! :cry:

Hallo zusammen!
Montag wurde mein Mann, der Diabetiker ist, mit einem Herzinfarkt ins Klinikum FD. eingewiesen, bekam einen Herzkatheter mit dessen Hilfe s i e zwei Stants setzten. Schön und gut er kann wieder ohne Schmerzen atmen und sich bewegen.

Du schreibst das so lapidar: "Schön und gut.....", als sei das auch in der Situation eine vermeidbare Maßnahme gewesen. Freu Dich doch mit, dass er nun keine Schmerzen beim Atmen mehr hat.

Liebe Ulla, natürlich hätte diese Maßnahme verhindert werden können, aber eben schon Jahre davor durch ein vegane Rohkosternährung - also Urkost. Aber wenn er nicht bereit dazu war, dann sind es eben die Notfallmaßnahmen, die ihn ein erträgliches Leben ermöglichen können und ihn Dir noch ein wenig erhalten. Ich weiß, wie schwer es ist, das durch die Urmethodik in ihrer Gesamtheit tatsächlich vermeidbare Leid beim Partner und bei den Kindern hinzunehmen, aber es bleibt wirklich nichts anderes übrig. Auch die innere Wut, welche einem dann packt, wenn man genau weiß, dass all das Grauen nicht sin müsste, kenne ich allzugut von mir selber.


Nun ist aber der Blutzucker entgleist auf bis zu 600. Klar, man hat ihm wegen des Kontrastmittels ,das jodhaltigist, die Zuckermedikamente abgesetzt. S i e haben ihm heute weisgemacht er muß auf Insulin-Spritzen eingestellt werden.

Und hat er sich das weissmachen lassen? Was meint und will E r denn?

Er hat diese Krankheit über 35 Jahre und immer gut im Griff auch ohne Spritzen. Der Nierenwert ( Kreatinin) sei grenzwertig und die Metformin Tabletten würden die Nieren zerstören, dann müsse er an die Dialyse.

Du, das kann und muss ich nicht beurteilen. Es gilt nach wie vor: Lebste gesund, biste gesund. Lebste ungesund, was die Normalkost nun einmal ist, dann kannste noch froh sein, wenn es Notfallmaßnahmen gibt. Das ist die harte Realität, leider.

Das Kreatinin ist schon 15 Jahre grenzwertig und er hat nie Beschwerden gehabt. Wie soll sich ein Patient, der von diesen Dingen keine Ahnung hat, gegen solche Machenschaften wehren??

Nun, es wird ihn niemand gegen seinen erklärten Willen Insulin spritzen, oder?

Ich werde ihn nach Rücksprache mit dem Hausarzt morgen nach Hause holen.

Will Dein Mann das denn? Was hat die Rücksprache mit dem Hausarzt ergeben? Ich kenne nur Diabetiker, die nach jahrzehntelanger Tabletteneinnahme letztlich doch spritzen mussten.

Auch wenn er kein Urköstler werden will, werden wir mit viel frischer Nahrung einiges richten können.

Wenn er konsequent auf Tier- und Getreideprodukte verzichten könnte, würde ich dem zustimmen. Aber mir ist auch klar, dass es gerade die Substanzen sind, die ihn den Herzinfarkt beschert haben - und natürlich die (unverzichtbaren) Medikamente.

Mich würde Eure Meinung zu diesem Thema sehr interessieren.

Meine Meinung: Wenn er es will, dann gib ihn alle Informationen, schenk ihm ein Seminar bei Brigitte, die sicherlich auch gute Mediziner kennt. Will er nichts ändern, dann las ihn seinen Weg gehen und genieße jeden Tag bewusst mit ihn. Alles andere berlastet Eure Beziehung unnötig, denn wo kein Wille ist, ist auch kein Weg. Außerdem: Wenn Du Dich laufend grämst, weil er uneinsichtig für die Urkost ist, wirst Du trotz Urkost krank, womit er dann wieder ein Argument hätte, dass die Urkost auch nichts bringe.....

Liebe Grüße,
Mary
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Re: Hilfe Götter in Weiß

von Cerellia am Do 2. Jul 2009, 11:06

Hallo,

Erstmal wünsche ich euch beiden alles Gute und viel Kraft in dieser schwierigen Situation. Soweit ich das beurteilen kann, stimme ich mit Mary überein: In dieser Situation war das ärztliche Eingreifen wohl das kleinere Übel, auch wenn es mit den berühmten Nebenwirkungen verbunden ist, die der natürliche Weg nicht kennt.

Grüße, Cerellia
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Re: Hilfe Götter in Weiß

von ulla am Do 2. Jul 2009, 16:03

Liebe Mary, liebe Cerrelia, danke sehr für Eure Beiträge. Leider kann ich nichts genaues sagen, es hängt alles in der Schwebe und geht augenblicklich nichts ohne das Masthormon Insulin. Unser Hausarzt ist sehr nett und akzeptiert meine Urköstliche Meinung und will uns helfen, daß mein Mann mehr auf mich hört. Also er bläst mit in "mein" Horn. Er ist gewillt, wenn mwin Mann mitmacht, wieder vom Insulin runterzukommen. Liebe Grüße erstmal Eure Ulla :?
ulla
 
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Re: Hilfe Götter in Weiß

von Brigitte Rondholz am Fr 3. Jul 2009, 07:26

Ihr Lieben,


Mary Brickenkamp hat geschrieben:Meine Meinung: Wenn er es will, dann gib ihn alle Informationen,


Sehr guter Rat!


schenk ihm ein Seminar bei Brigitte, die sicherlich auch gute Mediziner kennt.


Weniger gut ... ;)

... bei Medizinern ist er ja schon... seit vielen Jahren hat er Probleme und hat nichts geändert. Warum sollte er dies nun tun?


Jeder ist seines Glückes Schmied, klingt jetzt vielleicht hart, ist aber so. Nur weil Ulla plötzlich die Augen aufgegangen sind, müssen sie ihm ja noch lange nicht aufgehen.

Alles Liebe für Euch alle, genießt den Sommer, so wie ich es mit meinen Seminaristen täglich tue. *bussi*



Beste Grüße und gute Wünsche - Eure Brigitte :D





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Re: Hilfe Götter in Weiß

von ulla am Fr 3. Jul 2009, 08:11

Hallo zusammen, liebe Brigitte, er ist selbst schuld an seiner Erkrankung, das weiß er auch, aber.. was ich eigentlich sagen wollte ist: die Götter nehmen ihm seine Tabletten für Diabetes weg, sodaß der Blutzucker eskaliert und machen ihm nun weis, er m u ß auf Insulin eingestellt werden und für den Rest seines Lebens spritzen. Da er ohnehin stark übergewichtig ist, wird ihm das Masthormon Insulin sicher nicht helfen seinen guten Willen abzunehmen zu verwirklichen. Der Patient hat davon keine Ahnung und glaubt den Göttern. Diese fühlen sich total beleidigt, weil ich es wagte, diesen Machenschaften Widerstand entgegenzusetzen. Unser Hausarzt, ist wie ich schon sagte meiner Urkost wohl gesinnt und hat meinem Mann auch schon öfter geraten, sich daran ein Beispiel zu nehmen. Er hat sich nun eingeschaltet und will uns dabei helfen, daß mein Mann wieder vom Insulin runterkommt. Wir haben Glück mit ihm. Wer da keinen Beistand findet, ist den Krankenhausärzten einfach hilflos ausgeliefert. liebe Grüße Eure Ulla
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Re: Hilfe Götter in Weiß

von Eichhörnchen am Fr 3. Jul 2009, 09:00

ulla hat geschrieben:Wer da keinen Beistand findet, ist den Krankenhausärzten einfach hilflos ausgeliefert. liebe Grüße Eure Ulla


Die Hilfe wird ihm aber doch von deiner Seite aus gegeben ! Wenn ich von Geburt an blind bin, so kann ich nichts dafür. Öffnet mir aber jemand die Augen, und ich mache sie freiwillig wieder zu, so begebe ich mich doch selbst in die Situation der Hilflosigkeit und Abhängigkeit. Erkenntnis kann man niemandem als Medikament verschreiben, so bitter es auch ist wenn man diesen Menschen liebt.
Liebe Grüße
Johannes
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Re: Hilfe Götter in Weiß

von Spitzwegerich am Fr 3. Jul 2009, 10:29

ulla hat geschrieben:Hallo zusammen, liebe Brigitte, er ist selbst schuld an seiner Erkrankung, das weiß er auch, aber.. was ich eigentlich sagen wollte ist: die Götter nehmen ihm seine Tabletten für Diabetes weg, sodaß der Blutzucker eskaliert und machen ihm nun weis, er m u ß auf Insulin eingestellt werden und für den Rest seines Lebens spritzen. Da er ohnehin stark übergewichtig ist, wird ihm das Masthormon Insulin sicher nicht helfen seinen guten Willen abzunehmen zu verwirklichen. Der Patient hat davon keine Ahnung und glaubt den Göttern. Diese fühlen sich total beleidigt, weil ich es wagte, diesen Machenschaften Widerstand entgegenzusetzen. Unser Hausarzt, ist wie ich schon sagte meiner Urkost wohl gesinnt und hat meinem Mann auch schon öfter geraten, sich daran ein Beispiel zu nehmen. Er hat sich nun eingeschaltet und will uns dabei helfen, daß mein Mann wieder vom Insulin runterkommt. Wir haben Glück mit ihm. Wer da keinen Beistand findet, ist den Krankenhausärzten einfach hilflos ausgeliefert. liebe Grüße Eure Ulla



liebe Ulla,
schwierig, schwierig.
Ich finde es am schwersten, Menschen zu begleiten, die man liebt, wenn Sie den "ungesunden Weg" wählen.
Denn sie tun es eben aus freien Stücken, wider besseres Wissen und sogar wider besseres Beispiel im eigenen Haus...
Dir bleibt nur das Vorleben und trotz allem seelischen Schmerz dabei - ihn lassen.
Mein Mann ist mit seinen 77 Jahren erstaunlich gesund, trotzdem er nicht die Urmethodik gewählt hat.
Wohl ißt er viele Wildkräuter ( für seine Verhältnisse viel, vor allem aber täglich.)
Bei Krankheit verkneife ich mir allerdings nicht zu sagen: " Du kennst ja meine Einstellung, ich wüßte schon, was hilft "
Seine Herzmedikament sind auf ein Drittel reduziert, in Eigenregie, das traut sich wohl auch nicht jeder.
Der Kardiologe sagt: " Sie mögen ja keine Medikamente"
Gut, Wilhelm ißt recht wenig, oft nur kalt, gerne Antipasti, viele frische Sachen.
Aber --- wenn er das mit 77 schafft, kann Dein Mann es auch --- wenn er will.

SEINE WAHL TRIFFT JEDER SELBST

das müssen wir schweren Herzens hinnehmen, wenn auch nicht gutheißen...

Steter Tropfen höhlt den stein, einfach nur Vorleben! :)

Ich wünsche Dir viel viel Kraft liebe Ulla!

liebe Grüße

Svenja :)
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Re: Hilfe Götter in Weiß

von ulla am Fr 3. Jul 2009, 22:12

Liebe Svenja,
danke für Deine lieben Worte. Auch mein Mann ist 72 , auch wenn er keinen Willen zur Urmethodik hat, will er nun regelmäßig Rohkostsalate-leicht gewürzt- frische Wildkräuter gemischt mit Äpfel, Möhren und anderen wohlschmeckenden Sachen, durch den Green-Power gejagt und durch ein Tuch gefiltert, zu sich nehmen. Ich denke, es ist ein Anfang. :)
liebe Grüße Ulla
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Re: Hilfe Götter in Weiß

von Spitzwegerich am Sa 4. Jul 2009, 10:04

ulla hat geschrieben:Liebe Svenja,
danke für Deine lieben Worte. Auch mein Mann ist 72 , auch wenn er keinen Willen zur Urmethodik hat, will er nun regelmäßig Rohkostsalate-leicht gewürzt- frische Wildkräuter gemischt mit Äpfel, Möhren und anderen wohlschmeckenden Sachen, durch den Green-Power gejagt und durch ein Tuch gefiltert, zu sich nehmen. Ich denke, es ist ein Anfang. :)
liebe Grüße Ulla



liebe Ulla,
das klingt doch schon ganz gut!
Vielleicht kann es wenigstens etwas Linderung bringen!!
Viele in diesem Alter beharren ja stur auf Ihre Essgewohnheiten.
Ich denke Du hast Deinem Mann halt auch ein gutes Beispiel gegeben!
Ich bin mit meinen Gedanken bei Euch!

liebe Grüße

Svenja :)
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Re: Hilfe Götter in Weiß

von ulla am Sa 11. Jul 2009, 10:19

Hallo zusammen,
auch an Johannes liebe Grüße, Du hast ja soo recht.
Heute in der Nacht hatte ich mal Zeit im Konz zu blättern, da stellte ich erstaunliches fest: Das Insulin mit seinen 1000 Nebenwirkungen sorgt für Niedergeschlabgenheit, bis zur Depression..... Wie wahr. seit mein Mann spritzt, ist er nur noch mißgestimmt und das nervt unheimlich. Habe sogar festgestellt, wenn wir nach Vorschrift spritzen, geht der Zucker höher, als wenn wir knapp bis sehr wenig spritzen, wenn es mein Körper wäre, würde ich mich sofort ausschleichen, aber ich kann meinen Mann nicht zwingen. Nochmals an alle vielen Dank für eure Beiträge, liebe Grüße Ulla
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Re: Hilfe Götter in Weiß

von Eichhörnchen am Mo 13. Jul 2009, 10:02

liebe ulla,
um dir zu zeigen, dass es nicht nur bei dir so ist, erzähle ich dir eine Geschichte aus meiner Familie :

Mein Vater hatte vor einiger Zeit im Darm heftige Schmerzen, man stellte dann einen verhärteten Klumpen fest und machte ihn irgendwie raus. Der arzt riet meinem vater, fortan auf nüsse und körner zu verzichten, da diese sich angeblich in den darmausbuchtungen festsetzten und die koliken auslösen. ich hingegen erklärte meinem vater die notwendigkeit, mehr ballaststoffe und rohkost zu sich zu nehmen um die darmperistaltik zu trainieren. ich wollte ihn mindestens auf vollkornprodukte hieven, und wir hatten fast handfeste streitigkeiten. ich gab dann auf und ließ ihn in ruhe. er folgte dem rat des arztes und mied nüsse und körnige produkte wie der teufel das weihwasser. seine weißbrötchen und sein auszugsmehlbrot verzehrte er täglich.

es folgten einige beschwerdefreie monate. letzte woche musste ich erfahren, dass er erneut im krankenhaus war. dasselbe problem. nun war erwiesen, dass der ratschlag des arztes falsch war. immerhin scheint er jetzt, nach nochmaligem gespräch mit mir, die vollkornprodukte zu erwägen. auf im darm faulende fleischreste will er nicht verzichten. er stellt sich nur minimal um.

du siehst, dass sogar bei wiederholung und offensichtlicher sachlage die menschen die augen nicht öffnen wollen. manche würden lieber vor schmerzen krepieren anstatt sich zu ändern. denn es gibt ja einen doktor, der alles wieder ins lot rücken kann. traurig, aber wahr. ich wünsche meinem vater das beste und dass es sich nie mehr wiederholt. tun kann ich allerdings nichts mehr.

Liebe Grüße
Johannes
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Re: Hilfe Götter in Weiß

von ulla am Sa 22. Aug 2009, 23:26

Lieber Johannes,
vielen Dank für Deinen Beitrag. Habe ihn soeben erst gelesen, da ich recht viel zu tun habe, seit mein Mann wieder zu Hause ist.
Ich hoffe, daß es Deinem Vater nicht wieder passiert und wünsche ihm gute Besserung.
Zu meinem Mann kann ich große Erfolge verzeichnen. Er weigert sich zwar die Urkräuter zu kauen (Zahnprobleme und Geschmacksprobleme), aber ich habe glücklicherweie einen Green Power. Fast jeden Tag jage ich einen Korb voll Wildkräuter durch, wovon er (wie ich im Naturtageforum Norbert Wilms, von Prof. Dr. Alberto Gonzales gelernt habe) vor jeder Mahlzeit ein Glas trinkt.
Außerdem ißt er nur noch 2x in der Woche mageres Fleisch, was vorher undenkbar für ihn war und nimmt kaum noch tierische Fette zu sich.
Die von den Krankenhausärzten verordnete Insulinmenge 4x am Tag, konnten wir schon auf ein Drittel der jeweiligen Menge reduzieren. Verschiedentlich hat er schon überhaupt nicht spritzen brauchen.
Dadurch ist mein Tag halt kürzer und ich komme nicht mehr sooft ins Forum zum Lesen.
Liebe Grüße, auch an die anderen alle Ulla
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Re: Hilfe Götter in Weiß

von ulla am Di 9. Feb 2010, 02:26

Hallo Urkostfreunde,
will mich mal wieder melden. Habe Euch berichtet, wie die Krankenhausärzte meinen Mann zum Dauerpatienten und Insulinpflichtigen machen wollten. Inzwischen haben wir folgendes erreicht: absolut kein Insulin mehr, keine Tabletten gegen Gicht mehr, Herz und Blutdruckmedis auf die Hälfte reduziert, Wassertabletten statt täglich, nur 2x in der Woche, Schilddrüsenhormone halbiert, sogar bei den Zuckertabletten fängt er jetzt von selbst an die mittägliche zu reduzieren, oder ganz wegzulassen. Zudem ist der Zucker so niedrig, wie seit 20 Jahren nicht mehr. Das erreichten wir mit 4 -5 x am Tag frischen Wildkräuter.- bzw. Wurzelsaft, weniger Fleisch und mehr Bewegung, diese läßt immernoch zu wünschen übrig, da mein Mann recht bequem ist. Er ist Sportbegeistert, wenn er ihn im Fernsehen verfolgen kannn. Ich bemühe mich zwar, wie Ihr mir geratenhabt, ein urköstliches Vorbild zu sein, aber hin und wieder werde ich doch mal schwach. Viele f rohköstliche, bzw.urköstliche Grüße Eure Ulla :lol:
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Re: Hilfe Götter in Weiß

von Irmisato am Di 9. Feb 2010, 09:10

Liebe Ulla,
das ist doch als echter Erfolg zu bezeichnen!
Ich gratuliere dir und deinem Mann ganz herzlich. Gut dass du nicht locker gelassen hast mit der Urkost und die Idee mit den Smoothies hattest.

Es tut auch mal gut, zu erfahren, was aus so einem Hilferuf geworden ist, dafür hat es sich gelohnt, den alten Thread auszubuddeln. Alles Gute weiterhin für euch beide!

Lieben Gruss, Irmi
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Re: Hilfe Götter in Weiß

von Morena am Mi 10. Feb 2010, 15:29

Liebe Ulla,
ich finde es toll, dass Du so zu Deinem Mann hältst und die Hoffnung nicht aufgibst.
Ich selber habe auch einen Mann, der es sich im Moment einfach noch nicht vorstellen kann, anders zu essen als bisher.
Und dann kommen auf einmal Bemerkungen von ihm, die mich immer wieder hoffen lassen. Wenn er die Entscheidung ganz von sich allein treffen kann und lang genug darüber nachgedacht hat, fällt es ihm leichter sich neu zu orientieren.
Mit Druck von meiner Seite klappt das gar nicht. Ich selber konnte mir von 20 Jahren das doch auch nicht vorstellen und habe Zeit gebraucht. Ich denke, Menschen, die viel Kummer haben, essen halt viel und wenn dann noch der Partner unvorstellbare Ansprüche stellt, haben sie noch mehr Kummer und essen dann noch mehr.
Aber mit den grünen Smoothies, das werde ich auch probieren und wenn ich den ganzen Tag damit zubringen muss. Gibt es da vielleicht Zusammenstellungen, die besonders gut schmecken?
Liebe Grüße Morena
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Re: Hilfe Götter in Weiß

von Eichhörnchen am Mi 10. Feb 2010, 18:52

mein favorit, ganz klar : banane - brennessel ! *schleck*

:D
Liebe Grüße
Johannes
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Re: Hilfe Götter in Weiß

von ulla am So 14. Feb 2010, 22:44

Liebe Morena,
anfangs, im Sommer habe ich immer darauf geachtet, daß der "Grünsaft", wie ich ihn nenne, so gut wie möglich schmeckt. Habe die Wildkräuter immer sorgfältig ausgesucht und vorher probiert. Brennessel macht alles milder. Habe aber möglichst viele Wildkräuter, wie Löwenzahn,Wegerich, Disteln, Haselstrauchblätter, Brombeerblätter und und und gesammelt. Damit alles besser schmeckt, habe ich dann noch Gurke und Apfel entsaftet und nichts wie hinein damit.
Jetzt nehme ich z.B. Bio Brokkoli, Bio - Feldsalat, Stangensellerie, alles was ich an grünem Bio Gemüse finde, Wirsing usw. dann noch alles mögliche an Wurzeln, wie Möhren, Topinambur, Süßkartoffeln, grüne Paprika, Tomaten, eigentlich alles was mir an Bio- ind die Hände fällt dazu.
Inzwischen ist mein Mann auch soweit, daß, wenn es mal nicht so gut schmeckt, er sagt:" Augen zu und runter", denn inzwischen weiß er, daß es wirklich hilft und er sieht es als Medizin an, die ohne Nebenwirkungen hilft.
Was Johannes vorschlägt ist natürlich ein echtes Leckerli.
Viel Erfolg und liebe Grüße
Ulla
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