ich wundere mich häufig, warum hier im Forum über den Fleischkonsum gelästert wird, weil das jetzt gar kein Problem ist, das mich betrifft.
Ich bin schon seit vielen Jahren vergetarisch und das ist für mich keine Einschränkung.
Probleme habe ich eher mit allem möglichen, das vegetarisch ist. Da gibt es ja so einiges, das häufig eher schlimmer als Fleisch ist, z.B. Zucker, Stärkeprodukte wie Puddings, Nudeln, Weißmehl und so weiter.
Deshalb ist vegetarisch sein nicht automatisch ein Schritt zur besseren Ernährung.
Mein Problem ist eben, dass ich nicht mehr aufhören kann, wenn ich zum Beispiel angefangen habe, Nudeln zu essen.
Wenn ich konsequent Urkost esse oder Urkostnah und nur noch Quellkartoffeln oder ähnliches dazu nehme, dann habe ich diese Probleme nicht, vermisse den Suchtkram auch gar nicht.
Aber wenn es mir dann jemand anbietet und sagt, es sei doch gar nicht so schlimm, dann nehme ich mal ein bisschen und denke mir, dass es ja in so kleinen Mengen kaum schaden kann, weil ich ja keine Vorerkrankungen habe; das Schlimme ist nur, dann esse ich halt zuviel davon.
Ich denke mal, diese Probleme haben auch andere Vegetarier, ich bin wohl nicht die Einzige.
Hat jemand auch diese Probleme und weiß, wie man den Hunger darauf bremsen kann?
Oder wie man andere wohlmeinende Angebote ausschlagen kann, ohne dass dann ständig so Vorhaltungen kommen wie dass ich zu streng mit mir sei?
Ich kenn mich ja mittlerweile, nur wenn ich streng bin, kann ich das zuvielessen vermeiden.
Unter Urkostnaher Ernährung habe ich diesbezüglich kaum Probleme.
Ich fände es halt auch nett von euch, wenn ihr in eurem Wortschatz nicht nur über das böse Tierfressen meckert, sondern auch über böse Nudeln


